04.07.2017 in Gesundheit von SPD Barnim

Wenn der Hausarzt zur Mangelware wird - Wie ist es um die medizinische Versorgung im Barnim bestellt?

 
Foto: © Britta Müller/ SPD Brandenburg

Eberswalde. Volle Wartezimmer und immer ältere Ärzte und Patienten sind im ländlichen Raum Brandenburgs Realität. Über die Entwicklung im Barnim und mögliche Lösungswege informierte am Montag die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD Fraktion, Britta Müller, in Eberswalde. Eingeladen hatte der SPD Ortsverein Eberswalde.

10.11.2015 in Gesundheit von SPD Barnim

Gesundheitspolitik im Fokus - Veranstaltung in Prenzlau

 

Berlin / Prenzlau – Auf Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Stefan Zierke besucht die ehemalige Landesministerin und heutige parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion, Dagmar Ziegler, im Rahmen der Veranstaltung "Fraktion vor Ort" Prenzlau. Im März war bereits im Rahmen der "Fraktion vor Ort"-Reihe die Bundesbau- und Umweltministerin Barbara Hendricks zum Thema Nachhaltige Städtebauförderung in Eberswalde.

Während in den Städten die medizinische Versorgung der Bevölkerung über zahlreiche Arztpraxen und Krankenhäuser abgedeckt ist, sieht sich der ländliche Raum mit einem Abbau der Gesundheitsinfrastruktur, der zunehmenden Überalterung von Ärzten und Patienten sowie einem verstärkten Fachkräftemangel konfrontiert.

Die Politik hat diese Probleme erkannt und mit einem großen Maßnahmenbündel Antworten auf medizinische und pflegerische Herausforderungen im ländlichen Raum gegeben.

24.06.2011 in Gesundheit von SPD Barnim

Pflege in die Mitte der Gesellschaft tragen

 

Potsdam. Der vorhandene und künftig zu erwartende Pflegebedarf erfordert eine verstärkte regionale und überregionale Zusammenarbeit und Koordination aller an der Pflege Beteiligten.

Sylvia Lehmann, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion erklärte: "Mit dem ersten Landespflegeänderungsgesetz legen wir die Grundlage für eine pflegerische Versorgung mit einem zeitgemäßen ganzheitlichen Verständnis von Pflege. Damit stellen wir die Bedürfnisse von Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen an Beratung und Unterstützung in den Vordergrund. Dies gilt insbesondere auch für die spezifischen Bedarfe von Menschen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz."

16.08.2010 in Gesundheit von Jusos Barnim

Nahles: Aberwitzige Vorschläge aus dem Gesundheitsministerium

 
Andrea Nahles, Generalsekretärin der SPD

Zur Vorlage des Gesetzentwurfs für eine Gesundheitsreform erklärt die SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles:

Der Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Rösler sieht vor, Arbeitgeber und Rentenversicherung zu Inkassostellen für die Zusatzbeiträge der gesetzlich Krankenversicherten zu machen. Das ist aberwitzig. Die Mär vom unbürokratischen und „automatischen“ Verfahren bei den Zusatzbeiträgen entpuppt sich als bürokratisches Monster. Es ist unzumutbar, Arbeitgebern und Rentenversicherung die Last für die Überweisung von Zusatzbeiträgen, die Einbehaltung säumiger Beiträge und die Ermittlung von
Sozialausgleichsansprüchen aufzubürden.

Die Vorschläge zeigen erneut deutlich: Der Bundesgesundheitsminister ist unfähig, eine verfassungskonforme und technisch machbare Regelung für die Zusatzbeiträge und den Sozialausgleich vorzulegen. Rösler sollte seine Kopfpauschalenpläne endlich begraben.

Wir lehnen den Ausbau der Zusatzbeiträge zu Kopfpauschalen ab. Es ist zutiefst ungerecht, wenn steigende Kosten künftig von den gesetzlich Versicherten alleine getragen werden sollen und Arbeitgeber und privat Versicherte verschont bleiben. Es ist unsozial, wenn Geringverdiener am stärksten belastet werden und kaum Aussicht auf sozialen Ausgleich haben.

Die SPD lehnt diesen Systemwechsel zu Lasten der gesetzlich Versicherten strikt ab.

09.03.2010 in Gesundheit von Jusos Barnim

Die Kopfpauschale stinkt....

 

Merkel und Westerwelle planen den radikalen Umbau unseres Gesundheitswesens. CDU/CSU und FDP haben in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, die solidarische Krankenversicherung, in die Arbeitnehmer und Arbeitgeber gemeinsam einzahlen, durch eine Kopfpauschale zu ersetzen. Erst vor wenigen Tagen hat die schwarz-gelbe Koalition eine Kommission eingesetzt, die diesen Systembruch vorbereiten soll.

Nach dem Willen von Merkel und Westerwelle sollen sich die Beiträge an die Krankenversicherung künftig nicht mehr nach dem Einkommen richten. Alle bezahlen das Gleiche – Manager genauso viel wie Sekretärinnen. Besonders belastet werden die Bezieher mittlerer und kleiner Einkommen, Arbeitslose sowie Rentnerinnen und Rentner. Ein solidarischer Ausgleich zwischen den Versicherten findet nicht mehr statt!

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