Neufassung der Regeln für die Etikettierung der A bis G-Energieklassen

Veröffentlicht am 10.05.2009 in Europa

In Straßburg hat das Europäische Parlament am Dienstag in erster Lesung über die Novellierung der Richtlinie zu Energieverbrauchsangaben abgestimmt. Dabei geht es darum, die Verbraucher durch verstärkte Informationen über die Energie- und Umwelteigenschaften von Produkten zu sensibilisieren, damit diese sich beim Kauf für nachhaltigere Erzeugnisse entscheiden. Dies soll dazu beitragen, die Märkte umweltfreundlicher zu machen und natürliche Ressourcen und die Umwelt zu schonen.

Der Geltungsbereich der aktuellen Richtlinie ist auf Haushaltsgeräte beschränkt und soll nun auch auf Produkte ausgeweitet werden, die für den Energieverbrauch relevant sind. Das schließt neben Hausgeräten auch die Sektoren Gewerbe und Industrie ein und betrifft damit auch Bauprodukte, wie beispielsweise Fenster, die während des Gebrauchs unmittelbare Auswirkungen auf den Verbrauch von Energie und gegebenenfalls anderer Ressourcen haben.

Die Richtlinie verpflichtet Händler, ein vergleichendes Etikett anzubringen, aus dem der Energieverbrauch hervorgeht. Für Haushaltsgeräte ist dieses Etikett, das von der roten Klasse G (schlechteste Energiebilanz) bis zur grünen Klasse A (beste Energiebilanz) reicht, bereits aus dem Handel bekannt. Aufgrund dieses Etiketts können die Verbraucher die effizientesten Geräte mit dauerhaft geringeren Betriebskosten leicht erkennen und diese bei ihrer Kaufentscheidung berücksichtigen.

Die Gültigkeitsdauer der auf dem Etikett angegebenen Klasse soll mindestens drei und höchstens fünf Jahre umfassen. Dabei muss die Entwicklung neuer und effizienterer Geräte und Produkte bei der Überprüfung und Neuklassifizierung berücksichtigt werden. Die Geltungsdauer sowie der Zeitpunkt der nächsten Überprüfung sollen auf dem Etikett vermerkt werden, damit für die produzierenden Unternehmen vorhersehbare Bedingungen geschaffen werden und für die Verbraucher Klarheit herrscht. Eine regelmäßige Überprüfung und Neuklassifizierung ist nötig, da immer mehr Geräte immer effizienter sind und daher in die grüne A-Klasse aufsteigen. So kann die Grundidee des Etiketts, Transparenz herzustellen und den Vergleich zu erleichtern, gewährleistet werden.

Um an der Energieeffizienz orientierte Kaufentscheidungen zu fördern, können die Mitgliedstaaten bestimmte Anreize setzen. Darunter fallen zum Beispiel Steuergutschriften für Verbraucher, die Produkte mit hoher Energieeffizienz nutzen oder für Unternehmen, die solche Produkte herstellen oder verkaufen. Auch eine ermäßigte Mehrwertsteuer auf Werkstoffe und Bauteile, welche die Energieeffizienz verbessern, kann in Betracht kommen.

 

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