Erfolg braucht einen langen Atem

Veröffentlicht am 14.11.2012 in Ortsverein

Bernauer Sozialdemokraten diskutierten bei ihrem Themenabend über die Bildungsinitiative Barnim

„In zwei Jahren, bei der Einschulungsuntersuchung, werden wir den Erfolg unserer Arbeit sehen“, so das hoffnungsvolle Fazit von Renate Wolter, ihres Zeichens verantwortliche Projektleiterin für die BiB - die Bildungsinitiative Barnim. Am vergangenen Montag war sie Referentin der Veranstaltung „Pisa und kein Ende“, zu der die Bernauer Sozialdemokraten Erzieher, Kindergärtner, Lehrer und Eltern eingeladen hatten, um die Arbeit der BiB im Rahmen eines Themenabends bekannt zu machen.

Fachfrau, Renate Wolter, brachte der gut besuchten Runde dann auch zahlreiche erfreuliche Informationen mit: So werden beispielsweise drei Sprach- und Praxisberaterinnen im Barnim zum 1.12.2012 ihre Arbeit aufnehmen und für die Kitas abrufbereit sein. Auch der Aufbau eines Medienzentrums und einer Akademie zur Weiterbildung von Pädagogen in Verantwortung der Volkshochschule Barnim, gehörte zu den guten Botschaften. Die Akademie wird beispielsweise die Ankunft der Schulen im medialen Zeitalter unterstützen. Lehrer können hier die dreistufige Grundlagenschulung zur Arbeit mit der interaktiven Tafel besuchen.

Die BiB hat außerdem Praxismaterial für die Regelarbeit der Kitas entwickelt und stellt dieses allen Barnimer Kindertagesstätten kostenlos zur Verfügung. In 87 von 109 Kitas des Landkreises ist es bereits im Einsatz, so auch in der Schönower Kita „Heideknirpse“, wie deren Leiterin, Frau Marina Hofmann, berichtete.

Aber die Gäste nahmen nicht nur die Erfolge der BiB zur Kenntnis, sondern hatten auch zahlreiche Fragen, Hinweise und Kritiken
So formulierte Sabine Schmalz, Moderatorin des Abend und Vorsitzende des Barnimer Jugendhilfeausschusses, ihren Wunsch, dass die Überprüfung und Festschreibung der Sprachkompetenz, nicht erst für 6jährige, sondern bereits für 3jährige Kinder erfolgen sollte.
Die Schulleiterin des Diakonischen Bildungszentrums der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, Christine Bode, mahnte die Notwendigkeit weiterführender Lehrgänge für ausgebildete Erzieher, zur spezifischen Qualifizierung im Krippen- und Hortbereich an. Mit diesem Anliegen fand sie breite Zustimmung in der Gesprächsrunde.
Auch von der Schulleiterin der Grundschule an der Hasenheide, Katrin Bernecker, kam ein wichtiger Hinweis. So sollten vom BiB mehrsprachige Anträge zum Bildungs- und Teilhabepaket entwickelt werden, damit auch Eltern nicht deutschsprachiger Herkunft, mit den komplizierten Fragestellungen zu Recht kommen. Sie beobachtet, dass vielen Kindern mit Migrationshintergrund die Teilnahme an Fördermaßnahmen oder der Schulspeisung versagt bleiben, weil ihre Eltern nicht in der Lage sind, die dafür notwendigen, oft sperrig formulierten Anträge zu stellen.
Katrin Bernecker brachte auch ein weiteres Problem in eigener Sache mit in die Runde: Sie machte auf die Absicht der Bernauer Stadtverwaltung aufmerksam, Kinder aus dem Stadtteil Lindow, künftig einer anderen Schule zuzuweisen. Das hätte nicht nur eine längere, tägliche Busfahrt für die Kleinen zur Folge. Der „Abzug“ der Kinder gefährdet zudem das Ganztagskonzept der Grundschule an der Hasenheide. Die SPD-Stadtverordneten, so Fraktionsvorsitzende Elke Keil, werden diese Kritik aufgreifen und eine Prüfung dieses Vorgangs einleiten.

Die viel beschworene Zusammenarbeit aller, denen das Wohl der Barnimer Kinder am Herzen liegt, muss, darin waren sich die Teilnehmer des SPD-Themenabends einig, weiter verbessert werden. Die Bildungsinitiative Barnim kann dafür eine professionelle Basis sein.

Bernauer Sozialdemokraten diskutierten bei ihrem Themenabend über die Bildungsinitiative Barnim

„In zwei Jahren, bei der Einschulungsuntersuchung, werden wir den Erfolg unserer Arbeit sehen“, so das hoffnungsvolle Fazit von Renate Wolter, ihres Zeichens verantwortliche Projektleiterin für die BiB - die Bildungsinitiative Barnim. Am vergangenen Montag war sie Referentin der Veranstaltung „Pisa und kein Ende“, zu der die Bernauer Sozialdemokraten Erzieher, Kindergärtner, Lehrer und Eltern eingeladen hatten, um die Arbeit der BiB im Rahmen eines Themenabends bekannt zu machen. Fachfrau, Renate Wolter, brachte der gut besuchten Runde dann auch zahlreiche erfreuliche Informationen mit: So werden beispielsweise drei Sprach- und Praxisberaterinnen im Barnim zum 1.12.2012 ihre Arbeit aufnehmen und für die Kitas abrufbereit sein. Auch der Aufbau eines Medienzentrums und einer Akademie zur Weiterbildung von Pädagogen in Verantwortung der Volkshochschule Barnim, gehörte zu den guten Botschaften. Die Akademie wird beispielsweise die Ankunft der Schulen im medialen Zeitalter unterstützen. Lehrer können hier die dreistufige Grundlagenschulung zur Arbeit mit der interaktiven Tafel besuchen.

Die BiB hat außerdem Praxismaterial für die Regelarbeit der Kitas entwickelt und stellt dieses allen Barnimer Kindertagesstätten kostenlos zur Verfügung. In 87 von 109 Kitas des Landkreises ist es bereits im Einsatz, so auch in der Schönower Kita „Heideknirpse“, wie deren Leiterin, Frau Marina Hofmann, berichtete.

Aber die Gäste nahmen nicht nur die Erfolge der BiB zur Kenntnis, sondern hatten auch zahlreiche Fragen, Hinweise und Kritiken
So formulierte Sabine Schmalz, Moderatorin des Abend und Vorsitzende des Barnimer Jugendhilfeausschusses, ihren Wunsch, dass die Überprüfung und Festschreibung der Sprachkompetenz, nicht erst für 6jährige, sondern bereits für 3jährige Kinder erfolgen sollte.
Die Schulleiterin des Diakonischen Bildungszentrums der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, Christine Bode, mahnte die Notwendigkeit weiterführender Lehrgänge für ausgebildete Erzieher, zur spezifischen Qualifizierung im Krippen- und Hortbereich an. Mit diesem Anliegen fand sie breite Zustimmung in der Gesprächsrunde.
Auch von der Schulleiterin der Grundschule an der Hasenheide, Katrin Bernecker, kam ein wichtiger Hinweis. So sollten vom BiB mehrsprachige Anträge zum Bildungs- und Teilhabepaket entwickelt werden, damit auch Eltern nicht deutschsprachiger Herkunft, mit den komplizierten Fragestellungen zu Recht kommen. Sie beobachtet, dass vielen Kindern mit Migrationshintergrund die Teilnahme an Fördermaßnahmen oder der Schulspeisung versagt bleiben, weil ihre Eltern nicht in der Lage sind, die dafür notwendigen, oft sperrig formulierten Anträge zu stellen.
Katrin Bernecker brachte auch ein weiteres Problem in eigener Sache mit in die Runde: Sie machte auf die Absicht der Bernauer Stadtverwaltung aufmerksam, Kinder aus dem Stadtteil Lindow, künftig einer anderen Schule zuzuweisen. Das hätte nicht nur eine längere, tägliche Busfahrt für die Kleinen zur Folge. Der „Abzug“ der Kinder gefährdet zudem das Ganztagskonzept der Grundschule an der Hasenheide. Die SPD-Stadtverordneten, so Fraktionsvorsitzende Elke Keil, werden diese Kritik aufgreifen und eine Prüfung dieses Vorgangs einleiten.

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