Auch in Magdeburg: Kein Zentimeter den Nazis! Großaufmarsch gemeinsam verhindern.

Veröffentlicht am 10.01.2013 in Veranstaltungen

Anlässlich des Naziaufmarsches in Magdeburg rufen Jusos, GRÜNE JUGEND und Linksjugend Solid gemeinsam zu den Gegenaktivitäten in Magdeburg auf: „Jahr für Jahr versuchen Nazis auf den Straßen verschiedener Städte Europas die Geschichte in ihrem Sinne zu fälschen und die Millionen Opfer der Nazidiktatur auf widerlichste Art zu verhöhnen. In Dresden konnten wir in den letzten Jahren durch ein breites antifaschistisches Bündnis den Nazis entschieden entgegentreten und haben es geschafft, Europas größten Naziaufmarsch erfolgreich zu blockieren.

Aber auch in Magdeburg versuchen Nazis immer wieder, ihre menschenverachtende Ideologie durch Großdemonstrationen zu verbreiten und ihre Anhängerschaft zu stärken. Auch hier basiert die Nazipropaganda auf der Legende der Rolle der Stadt im Nationalsozialismus als vermeintlich zivile, unschuldige Stadt. Tatsächlich war Magdeburg schon in der NS-Zeit ein wichtiger Ort für Rüstungsproduktion und ein zentraler Verkehrsknotenpunkt. Rund um die Stadt starben tausende Menschen auf Todesmärschen, als Zwangsarbeiter oder in Arbeits- und KZ-Außenlagern. Das nationalsozialistische Deutschland hatte den rücksichtslosen Vernichtungskrieg losgeschlagen – am 16. Januar 1945 kam der Krieg nach Magdeburg zurück.

Nach ihrem Scheitern in Dresden versuchen die Nazis in Magdeburg einen neuen regelmäßigen sogenannten „Trauermarsch“ mit tausenden Teilnehmern zu etablieren. Sachsen-Anhalt gilt heute als Kaderschmiede der Nazis und hat, gemessen an der Einwohnerzahl, die meisten Straftaten von Neonazis zu verbuchen. Magdeburg darf nicht das neue Aufmarschgebiet für einen regelmäßigen Nazi-Großaufmarsch werden.

Deshalb stellen wir – Jusos, GRÜNE JUGEND und Linksjugend Solid – uns auch dieses Jahr mit allen, die das Ziel einer vielfältigen, freien und solidarischen Gesellschaft teilen, friedlich und entschlossen gegen die Nazis in Magdeburg. Nationalsozialistisches Gedankengut, Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und Homophobie haben in unserer Gesellschaft keinen Platz. Wir rufen alle Bürger und Antifaschisten dazu auf, ebenfalls aktiv zu werden, mit uns gemeinsam die Nazis zu blockieren und ein starkes Zeichen für eine demokratische, bunte und gemeinsame Gesellschaft zu setzen.“

 

 

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